Freitag, 6. Mai 2016

2016 - update

Hallo, liebe Blogbesucher :-)

Anfang 2016 hatte ich über Vorsätze gesprochen, die quasi von alleine in mein Leben gekommen sind, siehe HIER
Ja, manchmal ist es so, da ergibt sich eins aus dem anderen. Und ich muss sagen, das ging immer so weiter bis zum heutigen Tag! 
Ich will daher mal ein kleines Update machen, es sind aber noch viele neue Sachen und Erkenntnisse dazugekommen. 

Morning Pages
Ich schreibe seit Anfang des Jahres an meinen "Morning Pages". Allerdings schaffe ich es nicht, morgens zu schreiben, da ich (noch) kein Morgenmensch bin. Ich würde es gerne ändern, aber im Moment schreibe ich meine 3 Seiten meistens abends oder nachmittags. Es ist eine tolle Art, meine Gedanken zu sortieren und Sachen, die mich beschäftigen oder die ich noch erledigen muss zu strukturieren. Oft kommen mir beim Schreiben auch gute Ideen. 
Der Grundgedanke (übrigens von Julia Cameron -The Artist's Way-) ist, 3 Seiten zu schreiben und interessanter Weise bekomme ich das meistens auch immer genau auf den 3 Seiten hin, was ich "mir" zu sagen habe. :-) Klar, es gibt auch mal Tage, an denen ich zu müde bin oder einfach zu wenig Zeit habe zum Schreiben. Es ist auch kein Beinbruch, wenn ich mal nur 2 Seiten schreibe oder auch mal 4. Wichtig ist, dass man überhaupt (regelmäßig) schreibt. 
Ich finde es auch klasse, meine Stifte mal zu benutzen und wirklich die "mechanische" Schreibtechnik anzuwenden und eben nicht digital am PC etwas zu tippen. Ich schreibe und bastle ja auch noch gerne die altmodischen Karten ;-)

Als nächsten Punkt hatte ich Magic Cleaning, ein Buch von Marie Kondo: Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert. 
Und JAAAA, es hat mein Leben total verändert und alles ins Rollen gebracht. Und oh weh... ich bin  noch laaaange nicht durch mit den ganzen Kategorien. Angefangen hatte ich, wie vorgeschlagen, mit Kleidung. Meine GANZE Kleidung hatte ich auf einen HAUFEN geworfen und bei jedem Stück überlegt, liebe ich es oder kann es weg? Ich hatte mindestens die Hälfte aussortiert, das war schon im Januar. Mittlerweile könnte ich mich sogar noch von viel mehr trennen. Hier ein kleines vorher (oben) - nachher (unten) Bild:
 
Marie Kondos Faltmethode habe ich nur bei Schubladen übernommen, da klappt es auch super. Also Tanktops, Socken, Unterwäsche, ... da "rolle" ich mehr oder weniger die Sachen zusammen und muss sagen, ich habe einen viel besseren Überblick über meine Sachen.
Ich habe nicht alles fotografiert, außerdem bin ich noch lange nicht durch mit den Kategoriern. Ich gebe mir für alle Bereiche bis 2017 Zeit. Bücher, Papier usw. das wird ein größeres Projekt.

Hier hatte ich in der Küche die Kategorie TASSEN mal fotografiert. Ich liebe Tassen und hatte ALLE ausgeräumt und mal gezählt. Es waren... über 80 Stück!!! Und ich habe lange gebraucht, um auszusortieren, bin jetzt aber ganz happy mit "nur" noch 40 Tassen.

Ich weiß, das ist noch ganz weit weg vom Minimalismus, aber ich gehe meine eigenen Schritte und für mich ist die Hälfte schon mal besser als nichts!! 

Der Kater durfte von einem Hocker mitbeobachten, was ich da treibe, aus der Distanz sozusagen ;-)

Wie gesagt, es ist ein Prozess. Ich habe mir eine Liste gemacht mit Bereichen und wenn ich am WE zum Beispiel einen kleinen Bereich schaffe, bin ich wieder einen Schritt weiter. 
Es fühlt mit weniger und  mehr Übersichtlichkeitsich aber SOOOOO gut  an. 
Durch das stetige Aufräumen bin ich zu 
alternativen Putzmitteln gekommen, dann zum Thema 
Ernährung und Kosmetik. 
Diese Bereiche beschreibe ich morgen in einem weiteren Blogbeitrag. Ich trage den Link morgen nach!!!

Insgesamt befinde ich mich gerade in einem Prozess der BEWUSSTHEIT : Bewusster und auch verantwortlicher auf Dinge und das Leben schauen UND es auch weitergeben. Für viele ist es sicher nicht neu, andere dagegen sind vielleicht dankbar für Tipps. So ging es auch mir, ich habe sehr viele Anregungen und Tipps durch Beiträge im Internet bekommen und VIELES hat mir die Augen geöffnet und meine Sichtweise auf Dinge total verändert.  

Ein letzter Punkt aus dem Januar Beitrag war die Geldspar-Challenge. Diese hatte ich ja bereits die Jahre zuvor HIER und HIER begonnen. 
Idee ist: Man legt den Geldbetrag der jeweiligen Kalenderwoche im Jahr in eine Dose/ein Sparschwein o.ä. und hat dann dadurch am Ende des Jahres ca. 1300 € gespart. Beispiel: Wir befinden uns gerade in der KALENDERWoche 18, das heißt, diese Woche würde ich 18€ in meine Spardose legen.
Bei mir hatte das nicht so gut funktioniert. Auch nicht, als ich mir irgendeine Woche ausgesucht hatte von den 52 Wochen im Jahr. Gerade im Dezember ist es etwas happig, ca. 200€ wegzulegen. 
Ich habe die Geldspar-Challenge aber nicht aufgegeben!!! Nur wesentlich vereinfacht und so klappt es jetzt für MICH am besten: 
Ich lege jeden Monat 100€ in meine Spardose und hake den Betrag auf einer Liste ab. That's all. 
Ich muss sagen, so funktioniert es für mich am besten. Anfang des Monats weiß ich: 100€ weglegen! Das Spielerische geht vielleicht dadurch etwas verloren, aber jede Woche daran zu denken, hatte bei mir nicht so gut funktioniert. Wichtiger ist doch, überhaupt regelmäßig etwas zur Seite zu legen. Bei mir werde ich bis Ende des Jahres auf 1200€ kommen. Damit bin ich voll und ganz zufrieden. :-)

Viele liebe Grüße
Dagmar

PS: Morgen schreibe ich noch einen Blogbeitrag über alternative Putzmittel, Nahrung und Kosmetik.







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen